Öffnungsmodus, Sperrversuch und Lebensdauer in die richtige Reihenfolge bringen.
Eine PID-Datei enthält eine Prozessnummer als Information; ihr Text ist selbst keine Betriebssystemsperre. Beim betrachteten Dateisperrmuster bleibt der zugehörige offene Deskriptor während der geschützten Arbeit erhalten. Öffnen mit w würde die Datei schon kürzen, bevor ein anschließender Sperrversuch scheitert. Das Muster öffnet deshalb ohne vorheriges Kürzen, versucht die Sperre und schreibt erst nach Erfolg. Ein finally oder Kontextmanager hält die Freigabe auch für gewöhnliche Ausnahmewege fest. Die im Kurs beschriebene flock-Variante ist Unix-bezogen; Plattform- und Dateisystemdetails gehören zum jeweiligen Vertrag.
Ein Beispiel
Importer A hat die Sperre und die fiktive PID 4101 geschrieben. B öffnet ohne Kürzen und verliert den nicht blockierenden Sperrversuch: Die Information 4101 bleibt erhalten. B schließt seinen Deskriptor. A hält seinen eigenen bis zum Ende des Imports und gibt ihn auch beim Fehler im dritten Datensatz frei.