Aktuellen Objektzustand und verfügbare Historie auseinanderhalten.
Ein Objektname bezeichnet nicht zwingend nur eine einzige Fassung. Mit Versionierung kann derselbe Schlüssel mehrere Fassungen besitzen. Eine Löschmarkierung kann den normalen Abruf so aussehen lassen, als sei das Objekt verschwunden, obwohl ältere Fassungen noch vorhanden sind. Ob ein Replikationsverfahren solche Markierungen mitnimmt, gehört zur konkreten Konfiguration. Darum reicht die Aussage ‚auf beiden Seiten gleich‘ für Wiederherstellung nicht aus: Du musst auch wissen, welche Fassung lesbar bleibt und wer die Historie verändern darf. Ein zweiter Speicherort und eine unabhängige Aufbewahrungsregel lösen unterschiedliche Probleme.
Ein Beispiel
bericht.txt besitzt die Fassungen v1 und v2. Später wird eine Löschmarkierung aktuell. Der normale Abruf findet kein aktuelles Dokument. Für eine Wiederherstellung wird gezielt eine ältere, tatsächlich noch vorhandene Fassung ausgewählt; eine bloße Auflistung aktueller Schlüssel würde diesen Weg übersehen.