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Aufbewahrung mit dem Schreiber abstimmen

Berechne ein Speicherbudget und beobachte das Wiederöffnen nach einer Rotation.

Bei einer Rotation erhält die bisherige Logdatei einen anderen Namen und eine neue aktive Datei wird angelegt. Ein Schreiber mit offenem Dateiverweis kann weiter in die alte Datei schreiben. Deshalb braucht der konkrete Schreiber ein geprüftes Wiederöffnen; ein angenommener Signalname allein ist kein Nachweis. Aufbewahrungszahl, Rotationsintervall, Größenbegrenzung und Kompression sind verschiedene Stellschrauben. Vier Wochen Aufbewahrung sind keine harte Byte-Grenze. Ein Budget berücksichtigt aktive Datei, Archive, Spitzen und Platz für Rotation. Wird eine Größe nur regelmäßig geprüft, kann sie zwischen Prüfungen überschritten werden.

Ein Beispiel

Fiktive Annahme: 12 MB pro Tag, vier Archive zu je sieben Tagen, dazu sieben Tage aktive Datei. Ohne Kompression ergeben sich 4 × 7 × 12 + 7 × 12 = 420 MB. 100 MB Reserve ergeben ein Planbudget von 520 MB. Das ist eine Schätzung unter der Mengenannahme. Bei 30 MB pro Tag reicht sie nicht. Im Rotationsmodell landet die nächste Zeile vor dem Wiederöffnen im alten Archiv, danach in der neuen Datei.

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